Was kann ich tun?

Tipps für eine risikoarme Nutzung

Warten Sie nicht zu lange, bevor Sie sich Hilfe holen. Wir unterstützen Sie gern und kostenlos!

Empfehlungen, was Sie tun können, um nicht süchtig nach Games oder Medien zu werden oder um von einem problematischen bzw. süchtigen Konsum wegzukommen:

  • Beobachten Sie sich und Ihren Medienkonsum. Protokollieren Sie während einer Woche, wann und wie lange Sie am gamen/surfen sind, was Sie online machen. Was ist vorher passiert? Vermeiden Sie durch das Gamen etwas Unangenehmes? Wie geht es Ihnen nach dem Gamen?
  • Begrenzen Sie Ihren Medienkonsum, z.B. mit Hilfe von Wecker oder Zeitschaltuhr.
  • Pflegen Sie (alte) Hobbies oder suchen Sie sich neue Hobbies bzw. Freizeitbeschäftigungen!
  • Pflegen Sie soziale Kontakte, Familie, Freunde, Nachbarn. Treffen Sie bekannte oder neue Leute.
  • Unternehmen Sie etwas, seien Sie aktiv, am besten draussen in der Natur!
  • Treiben Sie Sport, bewegen Sie sich, auch im Alltag (z.B. Treppen steigen statt Lift).
  • Was ist Ihnen im Leben wichtig? Welche Bedürfnisse kommen zu kurz? Welche Ziele haben Sie?
  • Strukturieren Sie Ihren Tag, Ihre Woche! Richten Sie sich feste Essens- und Schlafzeiten ein und halten Sie sich daran.
  • Richten Sie sich computerspiel- und medienfreie Zeiten und Räume ein! Lassen Sie Ihr Handy bewusst in der Tasche bis am Mittag oder legen Sie für Sie reizvolle elektronische Geräte ausser Sicht- und Reichweite.
  • Löschen Sie Online-Accounts, Games und Programme, deren Konsum Sie nicht kontrollieren können. Installieren Sie Programme und Apps, wo Sie feste Nutzungszeitlimiten einrichten können. Ausserhalb dieser Zeiten bzw. Zeitlimiten wird der Online-Zugang blockiert.
  • Informieren Sie Ihr Umfeld, Ihre Mitbewohner, Angehörigen oder Mitarbeiter, dass Sie Ihren Medienkonsum einschränken wollen.
  • Legen Sie fest, woran Sie merken, dass Sie Unterstützung von einer Fachperson benötigen.
  • Warten Sie nicht zu lange, bevor Sie sich Hilfe holen. Wir unterstützen Sie gern und kostenlos!