Wie viel ist zuviel?

Viel und gerne Computergames zu spielen bedeutet nicht automatisch, süchtig zu sein.

Entscheidend ist, dass Games nicht zu einem Ersatz für dein wirkliches Leben werden, sondern es ergänzen. Heikel ist es also, wenn du mit dem Gamen Bedürfnisse befriedigst, welche im Alltag zu kurz kommen, z.B. den Wunsch nach Anerkennung. Oder wenn das Gamen negative Gefühle und Probleme verdrängen soll.

Daran erkennst du, ob dein Gamen zum Problem werden könnte…

  • Dein Handeln und Denken ist auf das Gamen fixiert, andere Dinge langweilen dich.
  • Du vernachlässigst deine Kontakte ausserhalb des Internets.
  • Du verharmlost das Ausmass deines Gamens vor dir und anderen.
  • Die Zeit, die du fürs Gamen aufwendest, nimmt immer mehr zu.
  • Wenn es dir nicht möglich ist zu spielen, wirst du nervös und aggressiv.
  • Du nutzt Computerspiele, um negative Gefühle zu verdrängen oder dich vom Stress abzulenken.
  • Du spielst weiter, obwohl du bereits negative Folgen spürst.
  • Du schläfst schlecht und wenig, ernährst dich ungesund.
  • Deine Leistungen und Motivation in der Schule oder an der Arbeit nehmen ab.

Je mehr von diesen Punkten zutreffen, umso problematischer ist dein Gamen.